Agnihotra


Agnihotra, das heilige Feuer, das die Räume ordnet, innen wie außen.
Im Rhythmus von Sonnenunter- und -Aufgang entsteht ein Moment der Klarheit und der Kraft, in dem die Welt stiller wird und das Wesentliche hervortritt.

Dieses Feuer erinnert uns daran, wie leicht Transformation sein kann, wenn wir Licht bewusst ins Leben bringen.

Agnihotra – die vedische Feuerzeremonie entfaltet ihre Magie
Ursprünglich nur von Brahmanen durchgeführt, wurde Agnihotra Mitte des letzten Jahrhunderts

für die ganze Welt vereinfacht und freigegeben. Es ist eine jahrtausendealte indisch-vedische Feuerzeremonie, die wortwörtlich wundervolle Eigenschaften hat. Agnihotra ist äußerst kraftvoll

und wirkt sich dort, wo es durchgeführt wird, positiv auf die gesamte Umgebung aus. Bei der Durchführung entsteht eine Asche, die hochenergetisch ist und eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten bietet. Für mich ist Agnihotra Alchemie, die jeder durchführen und die

dabei entstehende kraftvolle Energie erfahren kann.

"Heile die Atmosphäre, dann heilt die Atmosphäre dich"

Grundsatz von Agnihotra

Agnihotra ist eines von drei sogenannten Yagnas, die ihren Ursprung in der indisch-vedischen Kultur haben. Im Idealfall wird Agnihotra zweimal pro Tag, zu Sonnenauf- und -untergang, durchgeführt. Dabei kommt ein pyramidenförmiger Feuertopf aus Kupfer zum Einsatz, der mit zwei Seiten exakt in die Nord-Süd-Achse positioniert wird. Darin wird getrockneter Kuhdung, der mit Ghee (Butterfett) eingestrichen ist, entzündet. Zum richtigen Zeitpunkt wird ein Mantra gesungen und es werden ein paar Reiskörner als heilige Gabe in das Feuer gebracht. Im Moment des Sonnenauf- und -untergangs wirken die Energien der Sonne besonders stark, weshalb es wichtig ist, sich an die Zeiten zu halten. So entsteht ein Zusammenspiel aus feinstofflichen Energien und Klangfrequenzen, die ihre Kraft entfalten. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen den Effekt von Agnihotra und zeigen, welch großartiges Geschenk uns hier zur Verfügung steht, um unserer Mutter Erde und uns selbst Gutes zu tun.

Die Wirkung auf unsere Umwelt
Durch die Einflussnahme des Menschen hat sich unsere Atmosphäre verändert; sie hat ihre Ordnung verloren. Der Grund dafür liegt zum einen in der Rodung vieler und besonders großer Bäume und zum anderen an den vom Menschen eingebrachten elektromagnetischen Impulsen wie Radar, Militärfunk, Radio- und TV-Signalen und heute besonders stark dem Mobilfunk. Diese Einflussnahme wird heute vor allem als Elektrosmog beschrieben, von dem auch die Pflanzen und Tiere betroffen sind. Das alles sind Einflüsse, welche die Ordnung unserer Atmosphäre stören.
Im Moment, in dem wir Agnihotra durchführen, entsteht von der Feuerschale ausgehend ein Energiefeld in Form eines Tubus von ca. 3,5 km Durchmesser und 12 km Höhe. Innerhalb dieses Tubus wird die Atmosphäre vollständig entstört und harmonisiert, die Ordnung wird wiederhergestellt.

Wenn Agnihotra regelmäßig durchgeführt wird, entsteht ein Feld, das sich etabliert. Dieses Feld bleibt auch dann bestehen, wenn die Zeremonie nicht jeden Tag zweimal durchgeführt wird. Nach einer gewissen Zeit kann man die Effekte der „geheilten“ Atmosphäre feststellen. Oft erkennen wir, dass sich die Vogelwelt verändert und neue Arten auftauchen. Dasselbe wurde auch bei Bienen und Schmetterlingen beobachtet. Man sieht auch, wie die Pflanzen allgemein einen vitaleren Eindruck machen. Bei Gewässern wie Bächen, Flüssen, Brunnen und Teichen konnte die Veränderung sogar mit wissenschaftlichen Methoden gemessen werden.


Das Geschenk der Asche
Neben den zahlreichen Effekten, welche die Zeremonie für unsere Umwelt hat, kommt das Geschenk der Asche hinzu. Die Agnihotra-Asche ist hochenergetisch und beinhaltet 92 Elemente des Periodensystems und kann für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden. Beispielsweise kann sie der Pflanzerde für die Anzucht der Jungpflanzen oder dem Gießwasser beigemischt werden und dort ihre positive Wirkung entfalten. Um den eigenen Organismus zu unterstützen, trinken viele Menschen Agnihotra-Aschewasser oder mischen eine kleine Prise den Speisen bei. Wird die Asche beispielsweise beim Töpfern von Bechern und Tellern eingesetzt, übertragen die Gefäße ihre Energie auf die Speisen und Getränke, die damit in Kontakt kommen. Auch hier wurden zahlreiche Untersuchungen gemacht, die das bestätigen. Die Einsatzmöglichkeiten sind schier unerschöpflich. In der Elektrokultur setze ich beim Bau eines Kraftturms immer eine Prise Agnihotra-Asche ein, um das Energiefeld des Kraftturms zu verstärken und mit den zahlreichen, in der Asche vorkommenden Elementen und der innewohnenden Harmonie anzureichern. Auch die Möglichkeiten von Agnihotra-Asche-Keramikstiften haben mich staunen lassen. Die Motivation, Agnihotra durchzuführen, soll jedoch nicht der Erhalt der Asche sein. Es verhält sich so, dass wir mit dem Durchführen dieser magischen Zeremonie etwas für unsere Umwelt, für Mutter Erde, tun – und dafür die Asche als Geschenk erhalten. Weltweit wächst die Gemeinschaft der Agnihotris mit jedem Tag.

"Agnihotra ist eines der Elemente, die ich Menschen auf ihrem Weg zeige, nicht als Angebot,

sondern als Möglichkeit.  Wenn du dich für diese Feuerpraxis interessierst oder sie in deine

Gemeinschaft bringen möchtest,  kannst du mich jederzeit ansprechen.
Manches entsteht erst im gemeinsamen Austausch."